Ausgewählte Kategorie: Trends

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Alter Schwede, sind wir stolz: Wir haben als Gruppe gemeinsam in 4 Tagen ein Buch über “Perspektiven der Agilität” geschrieben, und unsere book sprint-Methode haben wir ebenfalls agil-experimentell gestaltet. Einige Personen und Gruppen haben uns dabei spontan unterstützt, inspiriert und Statements, Antworten und Minibeiträge geliefert – Hammer, vielen Dank!

Daher ist heute Abend Version 0.18 des Buchs frei als pdf erhältlich unter http://agile-booksprint.de (Direktlink). Wir werden mit der Methode weitermachen und das Buch iterieren und weiterentwickeln, gerne mit Eurer Beteiligung! Das Buch wird also noch wachsen, mehr Themen abdecken und noch mehr gemeinsame Entwicklung werden. Freuen uns über Beteiligung, sind natürlich auch scharf darauf, die Methode weiterzutragen und auszutesten. Sprecht und einfach mal an: info@agile-booksprint.de

Freuen uns auf Euer Feedback! 

Anna, Christian, Janna, Martin und Nick

Heute ist Tag 3 unseres Book Sprints in Kooperation mit dem ZKM Karlsruhe. Bis morgen arbeiten wir noch live in der temporären Ausstellung „Learning takes place“ sowie remote am Thema „Perspektiven der Agilität“. Kritische, kreative, ungewöhnliche Sichtweisen auf diverse Aspekte der Agilität, mit unterschiedlichen Beiträger*innen. 

Hier mal ein kleiner Teaser aus dem Kapitel „Agile Fails“, man merkt, es fehlt unserem Projekt nicht an Humor und Ironie. 

Morgen Abend/Nacht soll das Pilot-Projekt dann enden, das Buch wird dann digital veröffentlicht mit Option auf Fortführung/Druckfassung usw.

Am 27. Juni 2017 nehme ich mir in einem Impulsvortrag mit dem Titel „Viel Agil hilft viel?! Agile Methoden, agile Organisationsstrukturen – funktioniert das?” beim RoundTable Strategie des CyberForum in Karlsruhe das Trendthema “Agilität” zur Brust und freue mich auf die anschließende Diskussion. Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzanzahl! Das Thema „Agilität“ ist in aller Munde und „agile Methoden“ gelten mittlerweile häufig von vornherein als perfekte Lösung für alle Herausforderungen der sogenannten „VUKA-Welt“ (eine am US Army War College entwickelte Formel, die die Welt als mehrdeutig, komplex und unsicher beschreibt und auf die mit organisationaler Resilienz reagiert werden muss). Dabei ist jenseits der IT-spezifischen Projektanwendung von Methoden wie SCRUM oder Kanban kaum jemandem klar, wie Organisationen „agil“ zu machen sind (auch wenn eine Horde von Beratern und Trainern dies verspricht). Mit praktischen Beispielen soll der Transfer von Theorie zur Praxis erläutert werden – und vor allem die Frage in die Diskussionsrunde geworfen werden, ob „Agilität“ alleine überhaupt ein Ziel sein darf, oder nur Mittel zur Erreichung eines Ziels.
Macht Digitalisierung unser Leben leichter? Macht sie Prozessplanung, Training, Alltagskommunikation besser oder komplizierter? Interessant fand ich zuletzt den Ansatz der Werbeagentur Format D, eine riesige Legowand zur Planung zu nutzen. Ironisch, dass ausgerechnet eine “Digitalagentur” ein analoges Medium nutzt, um die Projekte aller Mitarbeiter transparent “an die Wand zu werfen”. Aufmerksam wurde ich durch einen Artikel der Brand Eins, in dem auch verschiedene Stimmen zur “Überdigitalisierung” zu Wort kommen – Analogisierung als Vereinfachung, als Flucht vor dem Wahn, für alles und jedes Ticketsysteme, Wikis, Tools und Sharepoints einzurichten? Im Falle von Format D anscheinend eher eine flexible und besonnene Entscheidung: Da man ohnehin fast nur digital arbeitet, ist die Legowand zur Planung eine übersichtliche und klare Lösung – denn die Planung für ein ganzes Jahr passe nun einmal nicht auf einen oder zwei Monitore; außerdem hat man so die Chance, miteinander die gemeinsamen Projekt zu “begreifen”. Das ist sicherlich eine individuelle Lösung, man sollte jedoch im Auge behalten, dass es mittlerweile eine analoge “Trendwelle” gibt, z. B. Lego für Design Thinking usw. zu nutzen: Lego Serious Play.