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Macht Digitalisierung unser Leben leichter? Macht sie Prozessplanung, Training, Alltagskommunikation besser oder komplizierter? Interessant fand ich zuletzt den Ansatz der Werbeagentur Format D, eine riesige Legowand zur Planung zu nutzen. Ironisch, dass ausgerechnet eine “Digitalagentur” ein analoges Medium nutzt, um die Projekte aller Mitarbeiter transparent “an die Wand zu werfen”. Aufmerksam wurde ich durch einen Artikel der Brand Eins, in dem auch verschiedene Stimmen zur “Überdigitalisierung” zu Wort kommen – Analogisierung als Vereinfachung, als Flucht vor dem Wahn, für alles und jedes Ticketsysteme, Wikis, Tools und Sharepoints einzurichten? Im Falle von Format D anscheinend eher eine flexible und besonnene Entscheidung: Da man ohnehin fast nur digital arbeitet, ist die Legowand zur Planung eine übersichtliche und klare Lösung – denn die Planung für ein ganzes Jahr passe nun einmal nicht auf einen oder zwei Monitore; außerdem hat man so die Chance, miteinander die gemeinsamen Projekt zu “begreifen”. Das ist sicherlich eine individuelle Lösung, man sollte jedoch im Auge behalten, dass es mittlerweile eine analoge “Trendwelle” gibt, z. B. Lego für Design Thinking usw. zu nutzen: Lego Serious Play.